Er ist praktisch, nützlich und quasi in jeder Küche zu finden. Die Rede ist von dem handlichen Haushaltshelfer, den der Amerikaner Stephen Poplawski im Jahr 1922 erfunden hat und der hierzulande unter der Bezeichnung Standmixer bekannt ist. Jeder weiß die Vorteile dieses Küchengerätes zu schätzen, wenn es darum geht, einen Milchshake oder einen vitaminreichen Gemüsesaft zu mixen. Leckere Getränke sind ebenso in Sekundenschnelle zubereitet wie Suppen, Dips oder Pestos. Wer Crushed Ice benötigt oder sich einen Cocktail mixen will, greift ebenso gerne auf einen Standmixer zurück.

>>> Die Top10 der Standmixer <<<

Der Preis/Leistungssieger: OmniBlend V

OmniBlend V

Preis: 289€

Die perfekte Mischung zwischen Power und Preis ist der Standmixer OmniBlend V. In unseren Tests konnten wir keinen nennenswerten Unterschied zu den Platzhirschen auf dem Mixermarkt wie dem Vitamix oder dem Bianco Puro feststellen. Dabei kostet der OmniBlend nur die Hälfte bzw. ein Drittel des Preises der teuersten Modelle auf dem Markt! Die konstant hohe Leistung des OmniBlend konnte uns immer wieder begeistern. Mit diesem Mixer sind auch herausfordernde Aufgaben kein Problem und die Verarbeitung lässt keinen Wunsch offen. Wer Qualität sucht und bereit ist dafür zu bezahlen ohne sich in Unkosten stürzen zu müssen ist beim OmniBlend V an der richtigen Adresse.


181 Kundenrezensionen: 5 Stars (5 / 5)

Der Einsteiger – Philips HR 2096

Phillips 2096 Standmixer

Preis: 89,99€

Bei unserem Standmixer Vergleich ist Philips mit seinem HR 2096 Spitzenreiter unter den Einsteigermodellen. Das Modell verfügt mit 800 Watt über ordentlich Power, eine Smoothie-Funktion sowie Saugnäpfe, die einen sicheren Stand auf der Arbeitsplatte in der Küche garantieren. Er zerkleinert Gemüse und Früchte vollständig und arbeitet dabei erstaunlich geräuscharm. Mit 2 Litern Fassungsvermögen lässt der bruchsichere Glasbehälter keine Wünsche offen. Der Standmixer hat ein sachliches Edelstahldesign, das in jeder Küche seinen Charme entfaltet. Die Geschwindigkeit wird stufenlos geregelt. Ein Spitzenwert von 21.000 Umdrehungen pro Minuten ist möglich. Das Modell sitzt auf einem kompakten Sockel. Wer ein Einsteigermodell sucht, welches die Brieftasche nicht zu sehr belastet aber dennoch eine gute Leistung bringt, der ist hier auf jeden Fall richtig. Abstriche muss man jedoch bei der Qualität von grünen Smoothies und anderen herausfordernden Tätigkeiten machen.


403 Kundenrezensionen: 4 Stars (4 / 5)

Der Alleskönner – WMF 0416280011 Kult pro Power Standmixer

WMF 0416280011 Kult pro Power Standmixer

Preis: 137,99€

Für die Fortgeschrittenen ist der WMF Kult Pro die perfekte Wahl. Er vereint mit seinen 1.400 Watt Kraft und Vielseitigkeit unter seinem hochwertigen Cromagan-Gehäuse. Mit seinen 1,8L Fassungsvermögen ist ordentlich Platz für Smoothies, Suppen oder Pestos und seine 4 Edelstahlmesser zerkleinern zuverlässig auch noch so widerspenstige Zutaten. Wer  keine 400€+ für Profimodelle investieren möchte greift hier zu und wird glücklich!


15 Kundenrezensionen: 4.5 Stars (4.5 / 5)

Mixer ist nicht gleich Mixer

Bianco Standmixer im Standmixer Test

Schon allein die unterschiedlichen Benennungen lassen den Schluss zu, das es Unterschiede zwischen einem Standmixer und einem Stab- beziehungsweise Handmixer gibt. Dabei ist es nicht nur das Äußere, das den Unterschied ausmacht. Die Leistung ist ausschlaggebend. Und die spricht für den Standmixer, der in der Regel ein Vielfaches an Power hat als ein Handmixer.

Durch den stärkeren Motor hat der Standmixer beispielsweise beim Pürieren einen Vorteil, da er deutlich schneller ist. Andererseits lassen sich jedoch mit einem Stabmixer Lebensmittel direkt in einem Topf zerkleinern. Dafür ist beim Standmixer ein eigens dafür vorgesehenes Gefäß integriert, welches natürlich abgenommen werden kann. Am Boden des Gefäßes rotieren die Schneideblätter. Während Hand- oder Stabmixer mit der Hand geführt werden müssen, entfällt dies beim Standmixer. Das spart Zeit und verringert den Aufwand. Auch aus diesem Grund werden in der Gastronomie gerne Standmixer zum Mixen von Cocktails oder als Mixer von Smoothies benutzt.

Auch für die junge Familie ist ein Standmixer von Nutzen. In kürzester Zeit lässt sich Babynahrung herstellen, was nicht nur Geld spart, sondern gleichsam eine schonende Art der Nahrungszubereitung ist.

Leistungsstarke Qualitätsmerkmale im Standmixer Test

Das von Poplawski erfundene Gerät wurde 13 Jahre später von Fred Osius entscheidend verbessert und kam unter dem Namen Waring Blendor in den Handel. Deshalb ist in den USA die gebräuchliche Bezeichnung für einen Standmixer Blender. Die Basics haben sich bis heute nicht verändert. Das Gerät besteht aus einem Standfuß, in dem ein Elektromotor eingebaut ist. Darauf sitzt der Behälter, der sowohl aus Kunststoff oder Glas als auch aus Edelstahl bestehen kann. Durch einfaches Einrasten wird der Mixbecher auf dem Standfuß fixiert und durch Ausrasten entfernt. Zusätzlich sind die meisten Standmixer mit einem Deckel versehen, der abgenommen werden kann und als Spritzschutz fungiert.

Standmixer ElektromotorEin wichtiges Qualitätsmerkmal für einen Standmixer ist der Elektromotor. Um auf eine hohe Drehzahl zu gelangen, sollte der Standmixer wenigstens über 1.000 Watt verfügen. Ein Gerät, das mindestens 1.200 Watt erreicht, kann auch problemlos Eis zerkleinern. Aber nicht nur deshalb sind die schnellen Umdrehungen gefragt. Nur bei Klingen, die schnell und sauber arbeiten, bleiben die Nährstoffe von Obst und Gemüse erhalten. Neuere Geräte sind daher mit einer sogenannten Pulsfunktion ausgestattet. Sie erreichen kurzzeitig bis zu 37.000 Umdrehungen in der Minute. Neben Eis zerkleinert der Mixer mit dieser Kraft Nüsse und gefrorene Früchte. Da die Pulsfunktion immer nur wenige Sekunden bedient wird, kann der Motor nicht überhitzen. Den Rest besorgen die Klingen, die bei einem guten Mixer aus gehärtetem und rostfreien Stahl sind. Der Messerstern sollte aus sechs Klingen bestehen, von denen zwei unter den vier Hauptklingen angebracht sind.

Für den Behälter gilt als Qualitätsmerkmal, dass er unbedingt aus einem bruchfesten Material hergestellt sein sollte. Nicht alle Mixer verfügen über eine Pulsfunktion. Bei manchen Geräten kann die Rotationsgeschwindigkeit manuell eingestellt werden. Je nach Art des Mixgutes wird die entsprechende Drehzahl gewählt. Die meisten Geräte können in der Spülmaschine gereinigt werden. Der Standfuß lässt sich mit einem feuchten Tuch säubern.

Weniger ist nicht mehr

OrangensaftStandmixer im unteren Preissegment verfügen über wenig Power. Bei einer Leistung von 600 Watt sind diese Geräte für die Zerkleinerung von Nüssen oder Kaffeebohnen eher ungeeignet. Aber auch weiches Mixgut wird ungenügend zerkleinert. Dabei spielt nicht nur das Aussehen, sondern auch der gesundheitliche Aspekt eine Rolle. Wer sich zum Beispiel den Mixer für Smoothies nutzt, sollte besonders ein Augenmerk auf genügend Power legen. Ein Standmixer mit geringer Leistung zerkleinert die Pflanzen nur unzuverlässig. Es bleiben Reste von Fasern und Pflanzenteilen zurück. Um seine volle gesundheitliche Wirkung entfalten zu können, sollte ein Smoothie püriert sein. Ein leistungsschwacher Mixer braucht außerdem länger für den Mixvorgang und läuft dabei unter Umständen heiß. Das grüne Mixgut verliert dabei stark an Vitalstoffen und auch Eis schmilzt schneller.

Für grüne Smoothies ist eine hohe Drehzahl entscheidend. Durch den hohen Faseranteil kommt es zu einem erhöhten Wiederstand – nur mit einem starken Motor und einer hohen Drehzahl lassen sich Zellwände aufbrechen und die wichtigen Vitalstoffe freisetzen. Ganz nebenbei erhalten Smoothies so ihre typische sämige Konsistenz.

Auf welche Funktionen es bei einem Standmixer ankommt

Wer sich einen Standmixer anschaffen will, hat die Qual der Wahl. Neben preislichen Unterschieden gibt es weitere Kriterien, die für eine Kaufentscheidung ausschlaggebend sein können. Das beginnt zunächst bei der Füllmenge des Behälters. Ein Standmixer, in dessen Gefäß nur ein Liter passt, spricht Singles an und eignet sich weniger für Familien. Ein Haushalt mit mehreren Personen sollte einen Mixer mit einem Zwei-Liter-Gefäß wählen. Die Leistungskraft ist ein weiteres Kriterium. Empfehlenswert sind Geräte mit einer Leistung von wenigstens 1.100 Watt, wobei es vorteilhaft ist, wenn die Geschwindigkeit stufenlos reguliert werden kann. Außerdem sollte ein Modell gewählt werden, das länger als eine Minute arbeitet, ohne zu überhitzen. Wenn dem Küchenhelfer ein einsetzbarer Filter beigefügt ist, erhöht das zusätzlich den Komfort. Beim Mixen von Fruchtsäften werden auf diese Weise die Schalen und Kerne vom Saft getrennt. Der Abfall kann dann mühelos entsorgt werden. Zu einem gut ausgestatteten Standmixer gehört auch die Eiscrusher-Funktion. Ein nicht zu unterschätzendes Kriterium für die Kaufentscheidung ist auch die Frage, ob der Deckel für den Behälter mit einer Gummidichtung versehen ist.

Und hier noch einmal alles Wichtige als Checkliste:

  • Eine hohe Wattzahl sorgt für die nötige Power bei schwierigem Mixgut (gefrorenes Obst oder Gemüse)
  • Nur hohe Umdrehungszahlen über 25.000 Umdrehungen pro Minute zerkleinern Zellwände & Fasern zuverlässig
  • Ein großes 2l Gefäß sorgt für ausreichend Platz
  • Die stufenlose Geschwindigkeitseinstellung schafft größtmögliche Flexibilität
  • Optionales Zubehör hilft bei speziellen Herausforderungen

Ein kultiges Design

Kitchenaid StandmixerAusstattung und Funktionalität eines Standmixer sind selbstverständlich wichtige Merkmale bei einem Standmixer Test. Jedoch müssten wir lügen wenn wir sagen, dass uns ein ansehnliches Design nicht wichtig wäre. Immerhin soll der Mixer in Zukunft unsere Küche schmücken und nicht jeder kann ihn im Schrank verstecken wenn er nicht gebraucht wird.

Zum Glück können wir als Kunden aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Designs wählen – von modern in Chrom oder gebürstetem Aluminium bis hin zum melancholischen Retrolook.

Der Standmixer für den Single-Haushalt

Ganz auf die Bedürfnisse eines Single-Haushalts ist der HR2870/50 Minimixer aus dem Haus Philipps zugeschnitten. Beim Standmixer Test zeigte der Minimixer erstaunliche Qualitäten, obwohl er nur 250 Watt Leistung bringt. Auch die Füllmenge des Bechers ist mit 0,6 Liter eher bescheiden, doch ausreichend für alle Singles, die gelegentlich einen selbstgemixten Drink genießen wollen. Für die schnelle Zubereitung eines Abendessens eignet sich der Minimixer von Philips ebenfalls bestens. Das Gerät spart Platz und Zeit und kann mit zwei Geschwindigkeitsstufen betrieben werden. Zum Lieferumfang gehören zwei Becher. So kann für den Weg zum Büro der „Smoothie to go“ gemixt werden. Eine praktische Kabelaufwicklung ist ebenfalls bei dem kleinen Küchenhelfer vorhanden, der es natürlich nicht mit einem gehobenen Standmixer aufnehmen kann. Auf jeden Fall hält er, was der Hersteller verspricht.

Fazit

Allgemein lässt sich feststellen, dass bei allen Standmixern ihre Vielseitigkeit überzeugt. Ob sich jemand für ein besonders leistungsstarkes Gerät ab 1.000 Watt oder für ein Modell unter 1.000 Watt entscheidet, hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Anfänger die z.B. ihre Smoothies selber machen möchten benötigen zum Start nur ein preisgünstiges Modell. Ausdauersportler, die sich jeden Tag ihren Vitamindrink mixen sollten hingegen zu einem Profimodell greifen. Das gilt ebenso für die Größe der Behältnisse sowie für das mitgelieferte Zubehör. In allen Preiskategorien sind Standmixer zu finden, die nicht nur ihren Zweck erfüllen, sondern auch von guter, langlebiger Qualität sind.